Ein Bauhaus-Architekt und Sozialist in Deutschland, der Sowjetunion und Schweden

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation Flüchtling in drei Ländern: Ein Bauhaus-Architekt und Sozialist in Deutschland, der Sowjetunion und Schweden.   Der Autor Dr. Ekkehard Henschke spricht mit Thomas Flierl über den Architekten Werner Taesler, seine Aufenthalte in der Sowjetunion und Schweden und seine Kontakte zu Architekten aus der Zeit.

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 mit der Massenarbeitslosigkeit und der zunehmenden Polarisierung in der Politik hatte Deutschland hart getroffen. Auch der angehende Architekt und engagierte Sozialist Taesler nutzte daher das Angebot, in der Sowjetunion zu arbeiten. Er war einer von Vielen. Wer war Werner Taesler? 1907 nahe Berlin geboren, erlebte der Jugendbewegte vor allem in der Hauptstadt und in Frankfurt am Main das soziale Elend der Großstädte.

Taesler studierte in Kassel, Frankfurt, Dessau und Berlin Architektur und Kunst. Er orientierte sich an Bruno Taut und Arthur Korn, Vertretern des Neuen Bauens. Taesler entwickelte sich zugleich zu einem kritischen Sozialisten, der sich gleichermaßen für die Kunst und die Landschaft von Worpswede wie auch für die strenge Musik Bachs begeisterte. Seine Aquarelle weisen ihn als Expressionisten aus.Von 1931 bis 1935 engagierte sich Taesler unter Ernst May bei der Planung und Errichtung von Städten, die für die Arbeiter an den neuen Industriestandorten der Sowjetunion benötigt wurden. Er erlebte Aufbruch und Elend der forcierten Industrialisierung und Kollektivierung unter Stalin und entkam rechtzeitig den sogenannten Säuberungen.

Als Sozialist und Humanist fand Taesler in Schweden ein Refugium, da er im nationalsozialistischen Deutschland auf der Fahndungsliste der Gestapo stand. Aber auch in Schweden war er als Flüchtling unter polizeilicher „Obhut“. Private Flüchtlingshelfer, emigrierte SPD-Funktionäre, vor allem aber prominente Architekten wie Sven Markelius und Wolter Gahn, beide Mitglieder der avantgardistischen Gruppe „acceptera“, setzten sich für den deutschen Kollegen und jungen Familienvater ein. Jedoch erst 1947 konnte Werner Taesler schwedischer Staatsbürger werden.

Die Entwicklung in Deutschland nach 1945 sah er kritisch. Er plante Schul- und Wohnungsbauten in der Umgebung seines neuen Wohnortes Örebro sowie in Stockholm und engagierte sich für die schwedische Natur, die er erforschte. Neben seiner Fachpublizistik als Architekt entwickelte sich Taesler zu einem frühen Vertreter grüner Ideen. Sowohl die sorgfältig edierten und kommentierten Aufzeichnungen Taeslers als auch der abschließende Aufsatz des Herausgebers geben neben dem Bild eines ungewöhnlichen Menschen die Impressionen von einer Zeit, die der britische Historiker Eric Hobsbawm zu Recht als „die Zeit der Extreme“ genannt hat.

 

am: Dienstag, 24. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

Buchpräsentation mit Carsten Krohn und Holger Kleine

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation von Walter Gropius Bauten und Projekte und Hans Scharoun Bauten und Projekte. Der Autor und Fotograf Carsten Krohn ist im Gespräch mit Holger Kleine über Walter Gropius und Hans Scharoun.

Walter Gropius. Bauten und Projekte
Walter Gropius (1883–1969) gehört als Begründer des Bauhauses zu den Ikonen der Architektur des 20. Jahrhunderts. Während die frühen Bauten in Pommern noch stark von seinem Lehrer Peter Behrens geprägt waren, gelangte er über eine expressionistische, das Handwerk betonende Phase schließlich zur geometrischen Abstraktion. Er arbeitete dabei stets mit anderen Architekten zusammen und gründete in den USA das Kollektiv The Architects Collaborative.

Hans Scharoun. Bauten und Projekte
Hans Scharoun ist einer der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts: Als Vertreter einer organischen Architektur schuf er eigenwillig- fantasievolle Bauten, welche die Lebensvorgänge dynamisch zum Ausdruck bringen. Sein Werk reicht von Einfamilienhäusern und Wohnsiedlungen bis zur deutschen Botschaft in Brasilien und zu urbanen Ikonen wie der Philharmonie in Berlin.

 

am: Mittwoch, 18. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

Harald Bodenschatz, Tobias Nöfer, Markus Tubbesing und Gerwin Zohlen stellen das Buch vor und diskutieren über die Frage, welche Schlüsselrolle die Zentren für die nachhaltige Gestaltung der Metropole spielen können.

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation 100 Jahre (Groß-) Berlin und seine Zentren erschienen im neuen Wasmuth & Zohlen Verlag.

Berlin, wie wir es heute kennen, ist erst knapp 100 Jahre alt. Es wurde im Oktober 1920 aus 7 Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken zusammengefügt. In einer Zeit bitterer Not, also tatsächlich „arm, aber sexy“, verfügte das neue Groß-Berlin über eine – oft ungeliebte – historische Mitte und viele weitere Zentren. Dann kam der Absturz in das Dritte Reich, in dem Berlin ein neues monumentales Zentrum entlang der Nord-Süd-Achse erhalten sollte. Als Folge des Krieges wurde Berlin gespalten und schuf sich zwei neue Zentren – am Alexanderplatz und am Breitscheidplatz. Nach dem Fall der Mauer stellte sich erneut die Frage: Wo und was ist das Berliner Zentrum? Was hat es für Aufgaben, wie soll es gestaltet werden, wie zu seiner Geschichte stehen? Faktisch hat die Metropole heute drei Zentren von Rang: allen voran die historische Mitte, dann aber auch die City West und die Potsdamer Mitte – und zudem, wie keine andere Großstadt Europas, eine Vielfalt mittlerer und kleiner Zentren, die es alle zu pflegen, zu stärken und zu ergänzen gilt.

Das Buch greift erstmals die Geschichte der Berliner Zentrenbildung auf. Es ist die erste Publikation des neuen Wasmuth & Zohlen Verlags, der den Ernst Wasmuth Verlag und seine Tradition fortsetzt.

am: Mittwoch, 11. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

Zu sehen gibt es weiterhin die Schaufensterausstellung im Rahmen der Bauhauswoche:

31.08.–08.09.2019
Die Schaufensterausstellung

Auf zum Schaufensterbummel der anderen Art, auf in die Kantstraße rund um den Savignyplatz und in die Potsdamer Straße! Die Geschichte der Bauhausschule wird in handwerklich ausgeführten Collagen erzählt und in Schaufenstern von Einzelhandelsgeschäften präsentiert.

Bei uns finden Sie das Schaufenster zu Herbert Bayer mit den Themen Reklame und Druckerei im Fenster des Bogens 595.

 

Traces of the Bauhaus across 100 Years

Prof. Dr. Ines Weizman

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu dem Vortrag Dust & Data von Prof. Dr. Ines Weizman mit anschließender Diskussion ein.

In Ihrem Vortrag wird Prof. Dr. Ines Weizman, Direktorin des Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung, der Bauhaus-Universität Weimar, die gesellschaftspolitische Einbettung des Bauhauses in die Globalgeschichte des 20. Jahrhunderts untersuchen.

Anhand von Fallstudien, versucht Sie die Geschichte des Bauhauses mit unterschiedlichen politischen und kulturellen Spannungsfäden in eine(r) Textur der Zeit zu verweben. Ines Weizman wird zudem Einblicke in die von ihr herausgegebene umfassende Publikation „Dust & Data. Traces of the Bauhaus across 100 Years.“ (Spector Books, Leipzig, 2019) geben.

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 030 31869516. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bauhauswoche statt.

am: Dienstag, 03.09.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

Zu sehen gibt es weiterhin die Schaufensterausstellung im Rahmen der Bauhauswoche:

31.08.–08.09.2019
Die Schaufensterausstellung

Auf zum Schaufensterbummel der anderen Art, auf in die Kantstraße rund um den Savignyplatz und in die Potsdamer Straße! Die Geschichte der Bauhausschule wird in handwerklich ausgeführten Collagen erzählt und in Schaufenstern von Einzelhandelsgeschäften präsentiert.

Bei uns finden Sie das Schaufenster zu Herbert Bayer mit den Themen Reklame und Druckerei im Fenster des Bogens 595.

 

100 Kirchen der klassischen Moderne in Deutschland, Österreich und der Schweiz

KLAUS-MARTIN BRESGOTT

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation. 

Dr. Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter der EKD) ist im Gespräch mit Klaus-Martin Bresgott (Autor) über Neue sakrale Räume – 100 Kirchen der klassischen Moderne in Deutschland, Österreich und der Schweiz.  

Musikalische Umrahmung durch Benedikt Reidenbach (Gitarre). Den Wein zum Buch schenkt die Weinhandlung Garlipp aus.   

Die Leitsätze der Architekturmoderne wie «Form follows function» oder «Licht, Luft und Öffnung» wirkten auch auf die Kirchenarchitekten der 1920er- und 1930er-Jahre. Sie nutzten die neuen Baumaterialien Stahl, Glas und Beton und die damit verbundene, bisher undenkbare konstruktive Flexibilität. Genauso bedeutend war die enorme Temposteigerung beim Bau: War der Kirchenbau zuvor ein Generationenprojekt, lässt er sich seit der Moderne in wenigen Jahren bewerkstelligen. Im Kirchenbau zwischen den Weltkriegen spiegeln sich die grossen gesellschaftlichen Umbrüche und dennoch erzählt jede Kirche ihre eigene Geschichte.

 

am: Dienstag, 20.08.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

100 Jahre Gross-Berlin

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpremiere „100 Jahre Groß-Berlin: Die Grünfrage“ von Harald Bodenschatz und Dorothee Brantz.

Schon beim Wettbewerb Groß-Berlin 1910 war klar geworden: Wachsende Metropolen benötigen nicht allein Verkehrsstraßen und Wohnquartiere, sondern auch Stadtgrün: grüne Keile, grüne Ringe, grüne Straßen, grüne Plätze und »Gartenstädte«.

Deshalb erhielt der 1912 gegründete Zweckverband Groß-Berlin den Auftrag, größere Flächen zu erwerben. Doch erst die Bildung von Groß-Berlin 1920 bot Raum für nennenswerte grüne Wohnsiedlungen, Volksparks, Sport- und Spielplätze. Unter der nationalsozialistischen Diktatur dominierte zwar das Bauen in Stein, doch gab es auch hier einige grüne Projekte. Nach dem Krieg wurde in der nun geteilten Stadt auf beiden Seiten der Kampf gegen das sogenannte »steinerne Berlin«, das heißt gegen stark verdichtete Quartiere, postuliert und geführt. Aber auch wenn damals unterm Banner urbaner Auflockerung das Grün eine neue Wertschätzung erfuhr, musste es doch oft dem Auto weichen. Nach dem Fall der Mauer wurden Regionalparks in Brandenburg geplant und neue Parks in Berlin angelegt. Die IGA 2017 setzte diese Entwicklung fort. Bereits 1990 hatte die vorindustrielle Berlin-Potsdamer Parklandschaft das Prädikat »Weltkulturerbe« erhalten. Heute stellt sich angesichts des Wachstums Berlins und der sich zuspitzenden Herausforderungen durch Klimawandel, Arten- und Ressourcenschutz die Frage nach einer wünschenswerten Balance von Stein und Grün in neuer Weise. Und sie stellt sich wie schon vor hundert Jahren in einer regionalen Perspektive – als gemeinsame Aufgabe von Berlin und Brandenburg.

am: Donnerstag, 04.07.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

Begegnungen mit Walter Gropius in 'The Architects Collaborative' TAC

von Arnold Körte

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation »Begegnungen mit Walter Gropius in 'The Architects Collaborative' TAC« von Arnold Körte.

Jeder in Berlin kennt die Bauten von Walter Gropius aus den Nachkriegsjahren, aber wer kennt das Architekturbüro, das sie von der Ostküste der USA aus plante?

Nach einem einleitenden Vortrag führt Prof. Arnold Körte (Architekt) ein Gespräch mit Prof. Dr. Jörg Haspel (Landeskonservator a.D.), Prof. Dr. Matthias Noell (Architekturhistoriker, UdK Berlin) und Dr. Christoph Rauhut (Landeskonservator von Berlin) über die zweite Karriere von Walter Gropius in den USA und das Schaffen des legendären Büros TAC. Moderation: Dr. Merle Ziegler Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses, begann nach seiner Emigration in die USA noch einmal neu. Zunächst unterrichtete er Architekturstudenten in Harvard. Doch dann ergriff er im Alter von 62 Jahren die Chance zur Bürogründung, zusammen mit sieben jungen Partnern. Bei dem Architektenkollektiv „The Architects Collaborative“, kurz TAC, stand der Teamgedanke im Zentrum, und das Büro lockte einen hochmotivierten Mitarbeiterstab aus der ganzen Welt an. Wer war Gropius in den USA? Und wie wurde in dem Büro gearbeitet? Arnold Körte erlebte dies 1962–64 als Mitarbeiter bei TAC. Ihm gelingt eine lebendige Rückschau auf Begegnungen mit Gropius, dessen Gedankenwelt und dessen gewinnende Art das Büro prägten.

am: Dienstag, 04.06.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

Das Leben der Ise Frank

von Jana Revedin

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation "Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus - Das Leben der Ise Frank" von Jana Revedin. Eine Lesung mit anschließender Diskussion.

Prof. Dr. Jana Revedin, geboren 1965 in Konstanz (D), ist eine deutsche Architektin, Theoretikerin und Schriftstellerin. Sie lebt und arbeitet in Wernberg, Kärnten und Venedig. Nach dem Studium von Architektur und Städtebau in Buenos Aires, Princeton und Mailand promovierte und habilitierte sie an der Universität Venedig über das Verständnis des öffentlichen Raums als Katalysator demokratischen Selbstverständnisses in der deutschen Reform- Moderne (Tutor Aldo Rossi) und ist heute ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der Ecole spéciale d´architecture Paris und an der Ecole supérieure d´architecture der Universität Lyon.

Die Verfasserin von Standardwerken der Architekturtheorie ist auf die deutsche Reform- Avant-Garde spezialisiert, deren sozialen und ökologischen Anspruch sie zum Maßstab zeitgenössischer nachhaltiger Architektur und Stadtentwicklung macht.

2014 wurde Jana Revedin zur Ritterin der französischen Ehrenlegion Chevaliers des Arts et des Lettres geschlagen. Ihr biographischer Roman zum Leben der Ise Frank, Walter Gropius‘ zweiter Ehefrau und Wegbereiterin der Bauhaus-Idee wurde 2019 zum Grimme Preis (3Sat Verfilmung) und zum Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

am: Mittwoch, 22.05.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

THE WALL

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation »The Wall« mit Fotografien Annet van der Voort.

Der Atlantikwall ist eine vom nationalsozialistischen Deutschland während des Zweiten Weltkriegs errichtete Verteidigungsanlage, die die westeuropäische Küstenlinie von der spanisch-französischen Grenze bis nach Nordnorwegen gegen eine befürchtete alliierte Invasion schützen sollte. Betrachtet man die Summe der zwischen 1942 und 1944 auf einer Länge von über 6000 Kilometern erbauten großen und kleineren Bunkerkomplexe als eine architektonische Einheit, dann handelt es sich hierbei um eines der größten Bauwerke der Geschichte, vergleichbar nur mit dem römischen Limes oder der chinesischen Mauer. Über 13 Millionen Kubikmeter Beton flossen in seine Entstehung.

Die Überreste des Atlantikwalls an den Küsten von Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den britischen Kanalinseln hat die Fotografin Annet van der Voort während eines über dreijähriger Arbeitsprozesses im Bild festgehalten.

Was ist von diesem aus Aggression und Angst gespeisten Vorhaben geblieben? Heute, fast 80 Jahre nach ihrem Entstehen, befinden sich die meisten Bunkeranlagen in einem Zustand des Vergehens. Längst ihrer ursprünglichen militärischen Funktion beraubt, alt, porös und hinfällig geworden, sind sie mittlerweile von den Dünen gerutscht, halb unter Sand begraben, von Wellen umspült. Ihre einst todbringende Funktion lässt sich nur mehr erahnen. Dennoch: Ihre architektonische Diversität, ihre immer noch bedrohliche Aura, ihre skurrile Einbettung in die Natur und ihre unästhetische Schönheit üben auch auf den heutigen Betrachter eine faszinierende Wirkung aus.



am: Freitag, 15. März 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

NEUES PALAIS IN SANSSOUCI

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation „Neues Palais in Sanssouci“ mit Fotografien von Friederike von Rauch.

Vor hundert Jahren wurde das barocke Neue Palais im Park von Sanssouci zum Museum. Heutige Besucher ahnen kaum, dass sich jenseits prunkvoller Interieurs die Raumfolgen fortsetzen und lange Zeit als Werkstätten, Büros Schlosses werden diese Nutzungen nun ausgelagert. Die Berliner Fotografin Friederike von Rauch hat bei ihren unzähligen Streifzügen durch das Schloss die einzigartige Atmosphäre des Übergangs festgehalten.

Entdecken Sie die nicht frei zugänglichen Räume des Neuen Palais mit Samuel Wittwer, Direktor der Schlösser und Sammlungen, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Friederike von Rauch, Fotografin Rudolf Prinz zur Lippe, Professor der Ästhetik und Sozialphilosophie.

Nach einer kurzen historischen Einführung zum Palais und einem Vortrag zu den Räumen des Schlosses von Samuel Wittwer, erzählt Friederike von Rauch von ihrer Arbeit an diesem beeindruckenden Ort. Gemeinsam mit Rudolf Prinz zur Lippe sprechen die beiden über die Preußischen Schlösser, deren Bedeutung in der heutigen Zeit und darüber, was die entstandene Publikation so besonders macht.


am: Dionnerstag, 07.03.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

Das bauhaus gibt es nicht

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur der Buchvorstellung „Das bauhaus gibt es nicht“ von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath (Leiter der Sektion Bildende Künste der Akademie der Künste Berlin) erschienen im Alexander Verlag.

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath im Gespräch mit Dr. Stefan Kraus (Direktor des Kolumba-Museums Köln) über seine eigene Infizierung mit dem Bauhaus-Geist sowie über die gegenwärtige politisch-ästhetische Situation und mögliche Analogien zu der Zeit, in der Gropius und seine Mitstreiter operiert haben.


am: Mittwoch, 27.02.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz