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Regine Heß
Die Autorin Regine Heß stellt ihr neues Buch vor und nimmt Bezug auf die IBA 2034-37 und die geplante EXPO 2035 in Berlin.
Einführung und Moderation: Felix Torkar, Jovis Verlag
 
Bauausstellungen haben eine lange und überraschende Geschichte. Regine Heß hat sie als architekturhistorisches Forschungsobjekt mit eigener Genealogie und Wirkung untersucht und zeigt, dass Bauausstellungen eine Tradition besitzen, die auf die Welt-, Industrie-, Kunstgewerbe- und Kolonialausstellungen des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Es waren die bekanntesten Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Design und Landschaftsgestaltung, die die Typologien großer Ausstellungen weiterentwickelten und dem neuen Format der Bauausstellung anpassten. Anhand von 17 teils erstmals erforschten Expositionen bietet Von der Weltausstellung zur Bauausstellung eine Architekturgeschichte großer Ausstellungen und zeichnet ihre Entwicklung von der World's Fair in London 1851 zur Internationalen Bauausstellung in West-Berlin 1957 unter Aspekten wie architektonisch bedingter Repräsentationsmacht, industrieller Architektur oder der rassistischen Praxis des Othering nach.
am: Donnerstag, 27. August 2026
von: 18:00 bis 22:00 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin
Savignyplatz liest... Late Night
Donnerstag, 27.08.2026 von 18:00 bis 22:00 Uhr.
 
Programm im Bücherbogen am Savignyplatz
19.00 Uhr
Bis bald, meine Freunde!
Künstlerin Jeanne Mammen (BeBra Verlag)
von Martina Weinland
 
Jeanne Mammen (1890–1976) gehört zu den bekanntesten Berliner Malerinnen und Grafikerinnen. In ihrem Leben und Werk spiegelt sich das bewegte 20. Jahrhundert: Mit der Familie zu Beginn des Ersten Weltkriegs aus Paris vertrieben, wird sie im Berlin der 1920er Jahre zur bekannten und erfolgreichen Künstlerin. In der NS-Zeit lebt sie zurückgezogen und verarmt in ihrem Atelier am Kurfürstendamm und malt, zeichnet und modelliert im Verborgenen. Auch nach 1945 meidet sie weiterhin die Öffentlichkeit und wird in ihrer Bedeutung erst in den 1970er Jahren wiederentdeckt.
Auf der Grundlage von Jeanne Mammens bislang unerschlossenem Briefwechsel mit vielen Zeitgenossen im In- und Ausland zeichnet Martina Weinland das Leben einer Künstlerin nach, die auch in schweren Zeiten kompromisslos ihren Weg ging.
 
Martina Weinland ist promovierte Kunsthistorikerin. Von 1992 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum Berlin und dort ab 2018 Beauftragte für kulturelles Erbe und für die unselbstständigen Kunststiftungen, vor allem für die Jeanne Mammen-Stiftung. Sie ist Dozentin im Gasthörerprogramm der Freien Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Frauen in der Kunstgeschichte und gehört seit 2025 zum Vorstand des Vereins für die Geschichte Berlins.
 
»Berlin Wonderland Road Show«
Vor unserem Laden stehen zwei umgebauten Lastenräder der »Berlin Wonderland Road Show«, die im Rahmen vom Photo Book Summer durch die Stadt touren.
Die mobile Ausstellung zeigt auf insgesamt 5 Fahrrädern großformatige Fotografien aus dem gleichnamigen Bildband »Berlin Wonderland Road Show« und wird somit zu einer Fotoausstellung mitten im städtischen Raum. „Sie erzeugt etwas Erstaunliches – eine Art analogen Vorher-Nachher Effekt, eine Verbindung zwischen dem Berlin von Gestern und Heute, verbunden mit der Frage nach zukünftigen Möglichkeiten und Freiheiten.“
musuku
am: Donnerstag, 27. August 2026
von: 18:00 bis 22:00 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin
 
 Hier das komplette Programm: