Buchpräsentation

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation Typisch Posener. Im Gespräch stellen die Autorin Katrin Voermanek und der Publizist Alan Posener das Buch vor. Die Moderation übernimmt Olaf Bartels.

 

Julius Poseners wohl schönste Hinterlassenschaft ist seine Sprache. Schreibend hat er Häuser gerettet und so das Gesicht Berlins verändert – ohne selbst zu bauen. Katrin Voermanek begibt sich auf die Spuren des 1996 verstorbenen Architekturhistorikers, Kritikers und Aktivisten. Anhand von neun Häusergeschichten zeichnet sie nach, wie Posener in seinem Kampf für das bauliche Erbe vorging und wie er seine Kritik an Neubauten vorbrachte: mal impulsiv, mal strategisch, immer auf Basis umfassender Bildung, mit viel Humor und einer sanften Sprachgewalt, die bis heute ihresgleichen sucht. Die kurzen Erzählungen, die unter anderem von der Schaubühne, dem Künstlerhaus Bethanien, dem Kino Babylon sowie zwei Villen von Hermann Muthesius handeln, lassen das Berliner Baugeschehen der 1960er bis 1990er Jahre lebendig werden und belegen sowohl die Notwendigkeit als auch die Wirksamkeit einer engagierten Architekturkritik.

am: Mittoch, 20.11.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

Ich wollte immer Gegenwart

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchvorstellung Rudolf Zwirner: Ich wollte immer Gegenwart. Im Gespräch sind Rudolf Zwirner (Galerist und Kunsthändler) und Nicola Kuhn (Journalistin).

 

Rudolf Zwirner (geb. 1933) schrieb Kunsthandelsgeschichte: In seiner Kölner Galerie zeigte der leidenschaftliche Kunsthändler seit Beginn der 1960er-Jahre in rund 300 Ausstellungen Werke von Ikonen wie Andy Warhol, Gerhard Richter, Georg Baselitz und Sigmar Polke.

Mit seinem wichtigsten Sammler Peter Ludwig füllte er ein ganzes Museum. Kölns Status als Kunstmetropole ist nicht zuletzt Rudolf Zwirner als Mitbegründer der ersten Messe für zeitgenössische Kunst 1967 zu verdanken, die auf der ganzen Welt Maßstäbe setzte. In seiner Autobiographie berichtet Zwirner als einer der bedeutendsten deutschen Galeristen pointiert von den entscheidenden Menschen, Begegnungen und Momenten des Kunstbetriebs.

"Rudolf Zwirner wurde 1933 geboren, in dem Jahr also, in dem Hitler an die Macht kam und aus Deutschland für zwölf Jahre Nazi-Deutschland wurde. Zwirner war somit zu jung, als Soldat am 2. Weltkrieg teilzunehmen oder den Versuchungen und Ambivalenzen einer NS-Jugend zu erliegen, aber alt genug, um von einer Kindheit und Jugend in Nazi-Deutschland und dem Kriegsgeschehen geprägt zu sein. "Bis heute bin ich gegenüber Ideologien misstrauisch und begegne jeder Führung mit Argwohn", resümiert Zwirner rückblickend diesen Einfluss. Mehr noch: "Das hat mich auch in meinem Berufsleben geprägt. Ich habe mich nie als Galerist verstanden, der seine Künstler ohne Einschränkungen in allen Phasen vertritt, in den Höhen und Tiefen, sondern als ein Kunsthändler, der singuläre Werke vermittelt, die es wert sind. Die Wege der Beteiligten konnten sich auch wieder trennen, denn ich wollte mich nie komplett in den Dienst eines Künstlers stellen." Gerhard Richter, den Zwirner zeitweilig vertrat, scheint dies nicht goutiert zu haben.

Zur Kunst kam Zwirner dabei fast zufällig, durch den Besuch der documenta 1 (1955), "ein Erlebnis, das mein Leben von Grund auf veränderte". Die Kunstausstellung in Kassel war die erste große Ausstellung moderner Kunst nach 1945 und für die meisten der 130.000 Besucher die erste Begegnung mit moderner, insbesondere abstrakter Kunst und der in Nazi-Deutschland verfemten "Entarteten Kunst". Für Zwirner war es so etwas wie ein Erweckungserlebnis: "Ausschlaggebend für meinen weiteren Lebensweg war die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Sie packte mich hier im Innersten, anders als die Alten Meister. Plötzlich wusste ich, womit ich mich fortan beschäftigen wollte, wenn auch nicht, in welcher Form. Dafür eines genau: Ich wollte Gegenwart." Zwirner schmiss sein Jura-Studium und wurde Kunsthändler! Es ist die Nachkriegszeit, in der die Zukunft offen und die Karrieren schnell sind. Schon bei der nächsten documenta (1959) ist Zwirner ihr Generalsekretär." • Report-K, Christoph Mohr

am: Donnerstag, 21.11.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

Um Anmeldung bis zum 19.11.2019 wird gebeten.

 

 

 

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpremiere Olympic Games – The Design. Im Gespräch stellen der Autor Markus Osterwalder (Grafikdesigner und Olympia Historiker), der Verleger Markus Sebastian Braun und der Designer Ben Hulse (Olympische Spiele Vancouver 2012) das Buch vor.

 

Olympic Games – The Design gibt erstmals einen chronologischen Gesamtüberblick über alle Erscheinungsbilder des internationalen Megaevents, von Athen 1896 bis Tokyo 2020. Für jedes der Spiele hat Markus Osterwalder Logos, Piktogramme, Poster, Medaillen, Maskottchen und vieles mehr systematisch geordnet und in faktische Informationen sowie Designerportraits eingebettet.

Sein Werk veranschaulicht, dass keine Sportwettkampfveranstaltung so hohe Anforderungen an Organisatoren und Designer stellt wie die Olympischen Spiele. Denn es gilt, einen unverwechselbaren Look zu kreieren, der nationale und internationale mit den jeweiligen Interessen des Organisationskomitees der Gastgeber-Stadt verbindet, und darüber hinaus, alle Designbereiche aufeinander abzustimmen. Schließlich strebt jeder Austragungsort nach einem Antlitz, das den Olympischen Geist verkörpert, einen einzigartigen Wiedererkennungswert hat und sich im Gedächtnis festsetzt.

Wie schafft man den Look, in dem sich eine globale Community wieder erkennt, der Designtrends setzt und mit dem zeitlosen Olympischen Ringen harmoniert? Manche Erscheinungsbilder der Olympischen Spiele gingen als Meilensteine in die Design-Geschichte ein und dienen heutigen Spielen als Vorbild, ob Ergebnis systematisch rationaler oder improvisierte Designarbeit: Tokyo 64, Mexiko 68, München 72, LA 84, Lillehammer 94, Athen 2004 oder London 2012. Olympic Games – The Design zeigt jedoch auch die weniger bekannten Corporate Identities der Spiele.

am: Mittwoch, 31. Oktober 2019
um: 17:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

Große Kunst für kleines Geld – Eine Anleitung

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation mit Erling Kagge. Der Autor Erling Kagge stellt im Gespräch mit Thomas Böhm seine Bücher „Große Kunst für kleines Geld – Eine Anleitung“, „Gehen. Weiter gehen: eine Anleitung“ und „Stille: Ein Wegweiser vor“.

Große Kunst für kleines Geld

Vor dreißig Jahren hat Erling Kagge seine erste Kunst gekauft. Eine signierte und nummerierte Litographie, die ein bisschen nach Edvard Munch aussah. Die porträtierte Schwarzhaarige erinnerte ihn an seine erste Freundin. Und weil er nicht viel Geld dabei hatte, tauschte er das Kunstwerk gegen zwei Flaschen Bordeaux ein. »Die Flaschen leerten wir noch am gleichen Abend. Den Druck habe ich immer noch.« Dessen Wert ist in all den Jahren nicht gestiegen – anders als bei der »Surfing Nurse« des amerikanischen Malers Richard Prince, einem Bild, das Kagge in einer New Yorker Galerie entdeckte und für 50.000 Dollar kaufte. Er hätte es gerne behalten, aber dann sah er, dass »alle reichen Russen, Chinesen und Afrikaner unbedingt auch Richard Prince haben wollten«, also verkaufte er das Bild vier Jahre später für das Hundertfache.

Der amüsante und anekdotenreiche Wegweiser liefert erhellende Einblicke in den Kunstbetrieb. Er zeigt, dass nicht der Smalltalk auf der nächsten Party, sondern der lange und manchmal abenteuerliche Weg durch die Welt der Kunst das eigene Kunstverständnis prägt – und zu einer ganz persönlichen und exquisiten Sammlung führt.

Gehen. Weiter gehen.

Der Abenteurer und Weltenwanderer Erling Kagge hat sich auf eine meditative Reise begeben, Philosophen, Autoren und Weggefährten befragt und mit seinen Füßen die Welt ausgeschritten und vergrößert. Das können wir auch. Denn »alle Menschen sind geborene Entdecker«.

Stille: Ein Wegweiser.

»Stille ist der neue Luxus. Stille enthält eine Qualität, die exklusiver und beständiger ist als jeder andere Luxus.«
 

am: Mittwoch, 23. Oktober 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

R. Buckminster Fuller
With a foreword by Lord Norman Foster and two postfaces by Joachim Krausse and Claude Lichtenstein.

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation Nine Chains to the Moon (neue Ausgabe in den Bauwelt Fundamenten) mit Elisabeth Blum (Birkhäuser, Bauwelt Fundamente) und Joachim Krausse (Nachwort)

Dieses Buch schien schon immer aus der Zukunft zu kommen. Als es 1938 zuerst erschien, war sein Autor Buckminster Fuller (1895 – 1987) als Designer des Dymaxion House, des Dymaxion Car und des Dymaxion Bathroom kein Unbekannter mehr. Dies waren jedoch nur Beispiele seiner comprehensive anticipatory design science, die auf die Neuformulierung künftiger Lebensumstände gerichtet war. Worum es ihm eigentlich ging, und wovon dieses Buch Zeugnis ablegt, ist die Erforschung der Rahmenbedingungen, in die das Haus im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit gestellt ist. Für Buckminster Fuller geht dies nicht, ohne die Beheimatung des Menschen im Kosmos auf dem kleinen sphärischen Raumschiff Erde (so seine spätere Metapher) zu klären, und nicht ohne die Erkenntnis, dass sich aller Reichtum dem wahren „Einkommen“ der Strahlungsgrundversorgung unseres Zentralgestirns, der anderen Sterne und der Dynamik des Erdtrabanten verdankt. Sein Slogan „don't fight forces – use them“ weist die Richtung eines neuen Umgangs mit den Ressourcen. Nine Chains to the Moon hat vieles vorweggenommen, wovon die Forderung nach einer Energiewende nur ein Aspekt ist.

Geschrieben in der tiefsten Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts lesen sich heute gerade die zeitbedingten Passagen des Buches zur Rolle des Finanzkapitals, der Kredit- und Immobilienwirtschaft wie höchst aktuelle Kommentare zur Finanzkrise von 2008 und ihrer Folgen. Fullers Anliegen, die Ökonomie nach Maßgabe einer Ökologie – ein Terminus, den er in den Architekturdiskurs überhaupt einführt – zu gestalten und nicht umgekehrt, das bleibt die historische Aufgabe unserer Zeit

 

am: Donnsertag, 10. Oktober 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

Ein Bauhaus-Architekt und Sozialist in Deutschland, der Sowjetunion und Schweden

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation Flüchtling in drei Ländern: Ein Bauhaus-Architekt und Sozialist in Deutschland, der Sowjetunion und Schweden.   Der Autor Dr. Ekkehard Henschke spricht mit Thomas Flierl über den Architekten Werner Taesler, seine Aufenthalte in der Sowjetunion und Schweden und seine Kontakte zu Architekten aus der Zeit.

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 mit der Massenarbeitslosigkeit und der zunehmenden Polarisierung in der Politik hatte Deutschland hart getroffen. Auch der angehende Architekt und engagierte Sozialist Taesler nutzte daher das Angebot, in der Sowjetunion zu arbeiten. Er war einer von Vielen. Wer war Werner Taesler? 1907 nahe Berlin geboren, erlebte der Jugendbewegte vor allem in der Hauptstadt und in Frankfurt am Main das soziale Elend der Großstädte.

Taesler studierte in Kassel, Frankfurt, Dessau und Berlin Architektur und Kunst. Er orientierte sich an Bruno Taut und Arthur Korn, Vertretern des Neuen Bauens. Taesler entwickelte sich zugleich zu einem kritischen Sozialisten, der sich gleichermaßen für die Kunst und die Landschaft von Worpswede wie auch für die strenge Musik Bachs begeisterte. Seine Aquarelle weisen ihn als Expressionisten aus.Von 1931 bis 1935 engagierte sich Taesler unter Ernst May bei der Planung und Errichtung von Städten, die für die Arbeiter an den neuen Industriestandorten der Sowjetunion benötigt wurden. Er erlebte Aufbruch und Elend der forcierten Industrialisierung und Kollektivierung unter Stalin und entkam rechtzeitig den sogenannten Säuberungen.

Als Sozialist und Humanist fand Taesler in Schweden ein Refugium, da er im nationalsozialistischen Deutschland auf der Fahndungsliste der Gestapo stand. Aber auch in Schweden war er als Flüchtling unter polizeilicher „Obhut“. Private Flüchtlingshelfer, emigrierte SPD-Funktionäre, vor allem aber prominente Architekten wie Sven Markelius und Wolter Gahn, beide Mitglieder der avantgardistischen Gruppe „acceptera“, setzten sich für den deutschen Kollegen und jungen Familienvater ein. Jedoch erst 1947 konnte Werner Taesler schwedischer Staatsbürger werden.

Die Entwicklung in Deutschland nach 1945 sah er kritisch. Er plante Schul- und Wohnungsbauten in der Umgebung seines neuen Wohnortes Örebro sowie in Stockholm und engagierte sich für die schwedische Natur, die er erforschte. Neben seiner Fachpublizistik als Architekt entwickelte sich Taesler zu einem frühen Vertreter grüner Ideen. Sowohl die sorgfältig edierten und kommentierten Aufzeichnungen Taeslers als auch der abschließende Aufsatz des Herausgebers geben neben dem Bild eines ungewöhnlichen Menschen die Impressionen von einer Zeit, die der britische Historiker Eric Hobsbawm zu Recht als „die Zeit der Extreme“ genannt hat.

 

am: Dienstag, 24. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

Buchpräsentation mit Carsten Krohn und Holger Kleine

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation von Walter Gropius Bauten und Projekte und Hans Scharoun Bauten und Projekte. Der Autor und Fotograf Carsten Krohn ist im Gespräch mit Holger Kleine über Walter Gropius und Hans Scharoun.

Walter Gropius. Bauten und Projekte
Walter Gropius (1883–1969) gehört als Begründer des Bauhauses zu den Ikonen der Architektur des 20. Jahrhunderts. Während die frühen Bauten in Pommern noch stark von seinem Lehrer Peter Behrens geprägt waren, gelangte er über eine expressionistische, das Handwerk betonende Phase schließlich zur geometrischen Abstraktion. Er arbeitete dabei stets mit anderen Architekten zusammen und gründete in den USA das Kollektiv The Architects Collaborative.

Hans Scharoun. Bauten und Projekte
Hans Scharoun ist einer der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts: Als Vertreter einer organischen Architektur schuf er eigenwillig- fantasievolle Bauten, welche die Lebensvorgänge dynamisch zum Ausdruck bringen. Sein Werk reicht von Einfamilienhäusern und Wohnsiedlungen bis zur deutschen Botschaft in Brasilien und zu urbanen Ikonen wie der Philharmonie in Berlin.

 

am: Mittwoch, 18. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

Harald Bodenschatz, Tobias Nöfer, Markus Tubbesing und Gerwin Zohlen stellen das Buch vor und diskutieren über die Frage, welche Schlüsselrolle die Zentren für die nachhaltige Gestaltung der Metropole spielen können.

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzliche ein zu der Buchpräsentation 100 Jahre (Groß-) Berlin und seine Zentren erschienen im neuen Wasmuth & Zohlen Verlag.

Berlin, wie wir es heute kennen, ist erst knapp 100 Jahre alt. Es wurde im Oktober 1920 aus 7 Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken zusammengefügt. In einer Zeit bitterer Not, also tatsächlich „arm, aber sexy“, verfügte das neue Groß-Berlin über eine – oft ungeliebte – historische Mitte und viele weitere Zentren. Dann kam der Absturz in das Dritte Reich, in dem Berlin ein neues monumentales Zentrum entlang der Nord-Süd-Achse erhalten sollte. Als Folge des Krieges wurde Berlin gespalten und schuf sich zwei neue Zentren – am Alexanderplatz und am Breitscheidplatz. Nach dem Fall der Mauer stellte sich erneut die Frage: Wo und was ist das Berliner Zentrum? Was hat es für Aufgaben, wie soll es gestaltet werden, wie zu seiner Geschichte stehen? Faktisch hat die Metropole heute drei Zentren von Rang: allen voran die historische Mitte, dann aber auch die City West und die Potsdamer Mitte – und zudem, wie keine andere Großstadt Europas, eine Vielfalt mittlerer und kleiner Zentren, die es alle zu pflegen, zu stärken und zu ergänzen gilt.

Das Buch greift erstmals die Geschichte der Berliner Zentrenbildung auf. Es ist die erste Publikation des neuen Wasmuth & Zohlen Verlags, der den Ernst Wasmuth Verlag und seine Tradition fortsetzt.

am: Mittwoch, 11. September 2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

Zu sehen gibt es weiterhin die Schaufensterausstellung im Rahmen der Bauhauswoche:

31.08.–08.09.2019
Die Schaufensterausstellung

Auf zum Schaufensterbummel der anderen Art, auf in die Kantstraße rund um den Savignyplatz und in die Potsdamer Straße! Die Geschichte der Bauhausschule wird in handwerklich ausgeführten Collagen erzählt und in Schaufenstern von Einzelhandelsgeschäften präsentiert.

Bei uns finden Sie das Schaufenster zu Herbert Bayer mit den Themen Reklame und Druckerei im Fenster des Bogens 595.

 

Traces of the Bauhaus across 100 Years

Prof. Dr. Ines Weizman

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu dem Vortrag Dust & Data von Prof. Dr. Ines Weizman mit anschließender Diskussion ein.

In Ihrem Vortrag wird Prof. Dr. Ines Weizman, Direktorin des Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung, der Bauhaus-Universität Weimar, die gesellschaftspolitische Einbettung des Bauhauses in die Globalgeschichte des 20. Jahrhunderts untersuchen.

Anhand von Fallstudien, versucht Sie die Geschichte des Bauhauses mit unterschiedlichen politischen und kulturellen Spannungsfäden in eine(r) Textur der Zeit zu verweben. Ines Weizman wird zudem Einblicke in die von ihr herausgegebene umfassende Publikation „Dust & Data. Traces of the Bauhaus across 100 Years.“ (Spector Books, Leipzig, 2019) geben.

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 030 31869516. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bauhauswoche statt.

am: Dienstag, 03.09.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

Zu sehen gibt es weiterhin die Schaufensterausstellung im Rahmen der Bauhauswoche:

31.08.–08.09.2019
Die Schaufensterausstellung

Auf zum Schaufensterbummel der anderen Art, auf in die Kantstraße rund um den Savignyplatz und in die Potsdamer Straße! Die Geschichte der Bauhausschule wird in handwerklich ausgeführten Collagen erzählt und in Schaufenstern von Einzelhandelsgeschäften präsentiert.

Bei uns finden Sie das Schaufenster zu Herbert Bayer mit den Themen Reklame und Druckerei im Fenster des Bogens 595.

 

100 Kirchen der klassischen Moderne in Deutschland, Österreich und der Schweiz

KLAUS-MARTIN BRESGOTT

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation. 

Dr. Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter der EKD) ist im Gespräch mit Klaus-Martin Bresgott (Autor) über Neue sakrale Räume – 100 Kirchen der klassischen Moderne in Deutschland, Österreich und der Schweiz.  

Musikalische Umrahmung durch Benedikt Reidenbach (Gitarre). Den Wein zum Buch schenkt die Weinhandlung Garlipp aus.   

Die Leitsätze der Architekturmoderne wie «Form follows function» oder «Licht, Luft und Öffnung» wirkten auch auf die Kirchenarchitekten der 1920er- und 1930er-Jahre. Sie nutzten die neuen Baumaterialien Stahl, Glas und Beton und die damit verbundene, bisher undenkbare konstruktive Flexibilität. Genauso bedeutend war die enorme Temposteigerung beim Bau: War der Kirchenbau zuvor ein Generationenprojekt, lässt er sich seit der Moderne in wenigen Jahren bewerkstelligen. Im Kirchenbau zwischen den Weltkriegen spiegeln sich die grossen gesellschaftlichen Umbrüche und dennoch erzählt jede Kirche ihre eigene Geschichte.

 

am: Dienstag, 20.08.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

100 Jahre Gross-Berlin

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpremiere „100 Jahre Groß-Berlin: Die Grünfrage“ von Harald Bodenschatz und Dorothee Brantz.

Schon beim Wettbewerb Groß-Berlin 1910 war klar geworden: Wachsende Metropolen benötigen nicht allein Verkehrsstraßen und Wohnquartiere, sondern auch Stadtgrün: grüne Keile, grüne Ringe, grüne Straßen, grüne Plätze und »Gartenstädte«.

Deshalb erhielt der 1912 gegründete Zweckverband Groß-Berlin den Auftrag, größere Flächen zu erwerben. Doch erst die Bildung von Groß-Berlin 1920 bot Raum für nennenswerte grüne Wohnsiedlungen, Volksparks, Sport- und Spielplätze. Unter der nationalsozialistischen Diktatur dominierte zwar das Bauen in Stein, doch gab es auch hier einige grüne Projekte. Nach dem Krieg wurde in der nun geteilten Stadt auf beiden Seiten der Kampf gegen das sogenannte »steinerne Berlin«, das heißt gegen stark verdichtete Quartiere, postuliert und geführt. Aber auch wenn damals unterm Banner urbaner Auflockerung das Grün eine neue Wertschätzung erfuhr, musste es doch oft dem Auto weichen. Nach dem Fall der Mauer wurden Regionalparks in Brandenburg geplant und neue Parks in Berlin angelegt. Die IGA 2017 setzte diese Entwicklung fort. Bereits 1990 hatte die vorindustrielle Berlin-Potsdamer Parklandschaft das Prädikat »Weltkulturerbe« erhalten. Heute stellt sich angesichts des Wachstums Berlins und der sich zuspitzenden Herausforderungen durch Klimawandel, Arten- und Ressourcenschutz die Frage nach einer wünschenswerten Balance von Stein und Grün in neuer Weise. Und sie stellt sich wie schon vor hundert Jahren in einer regionalen Perspektive – als gemeinsame Aufgabe von Berlin und Brandenburg.

am: Donnerstag, 04.07.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz